Lockdown und Verbote

Das Coronavirus hat uns alle im Griff. Das gesamte Leben ist durch Einschränkungen betroffen. Dabei stellt ein Lockdown wegen Corona sicherlich die härteste und krasseste Einschränkung dar. Das Verreisen ist nahezu unmöglich geworden.

Zweimal haben wir es in Deutschland schon erlebt: einen Lockdown. Der erste war im Frühjahr. Damals waren Hotels, Pensionen und Restaurants geschlossen. Fliegen war verboten. Die Reiseveranstalter haben sämtliche Reisen abgesagt. Die gesamte Reisebranche, mit allem was dazu gehört, lag brach.

Ein zweiter Lockdown ist der sogenannte Lockdown-Light. Nun ist das Reisen nicht mehr erlaubt. Es ist aber auch nicht alles verboten.

Eins vorweg: einige Hotels in Deutschland haben geöffnet. Andere geschlossen.

Allerdings dürfen keine touristischen Reisen durchgeführt werden. Dafür gibt es ein Beherbergungsverbot. Dieses Verbot gilt vorerst den gesamten November.

Reisen, die geschäftliche Gründe haben, sind weiterhin gestattet, auch triftige Gründe werden toleriert. Doch was ein triftiger Grund ist, bleibt sicher etwas schwammig. Urlaub ist allerdings klar ausgenommen, denn Urlaub ist das Gleiche, wie ein touristischer Aufenthalt.

Was bedeutet Reisen überhaupt?

Reisen bedeutet, dass man an einen anderen Ort fährt um dort ein paar Stunden, oder mehrere Tage zu verbringen. Der Grund dafür kann die schönste Zeit des Jahres sein, denn Urlaub zu machen ist eine tolle Sache. Reisen kann aber auch erforderlich sein, um Familie und Freunde zu besuchen, die wir längere Zeit nicht gesehen haben. Reisen kann natürlich auch geschäftlichen Zwecken dienen.

Gerade der Besuch von Freunden und Familie ist in der globalen Welt etwas umständlicher geworden. Nicht jeder bleibt sein Leben lang in der gleichen Stadt. Die Menschen verteilen sich an die unterschiedlichsten Enden von Deutschland, Europa und sogar über die ganze Welt. Demzufolge ist Reisen nicht nur Urlaub mit der Familie. Der Urlaub dient nicht nur dazu, etwas Neues zu erleben, entspannt am Meer zu liegen oder in den Bergen wandern zu gehen. Reisen heißt auch soziale Kontakte zu pflegen.

Lockdown und Verbote – ein Killer für die Reisewelt
Lockdown und Verbote zerstören diesen Traum

Um zu verreisen, brauchen wir eine Art von Mobilität. Das kann das eigene Auto sein, ein Mietwagen, die Bahn, das Schiff und natürlich auch das Flugzeug. Sofern wir nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, benötigen wir eine Übernachtungsmöglichkeit. Dafür kommen meist Ferienwohnungen, Pensionen oder Hotels in Frage. Damit der Urlaub wunderbar gechillt abläuft, ist die Gastronomie gefragt. Wir brauchen nicht selbst kochen und gehen in ein schickes Restaurant. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Lockdown bringt massive Einschränkungen

Die Reisebranche ist schwer angeschlagen, das sehen wir bspw. an dem großen Luftfahrtunternehmen Lufthansa. Die Pilotenausbildung wurde eingestellt. Der große Konzern wurde durch den Lockdown kurzer Hand aus dem DAX gefegt. Beschäftigte sind in Kurzarbeit, Zeitverträge wurden nicht verlängert.

Wir sehen die Auswirkungen auch bei den Hotels, die wirklich ums Überleben kämpfen. Wegen gestiegener Fallzahlen wurde beschlossen, dass große Teile der Gastronomie schließen müssen. Zwar bieten die meisten Restaurants einen Lieferservice an, doch fragt man sich, ob das Auftragsvolumen groß genug ist.

Die Hotels haben ein Verbot, Touristen für Übernachtungen aufzunehmen.

Touristen sind aber nicht nur für einen Großteil der Umsätze von Hotels verantwortlich, sondern auch für die Umsätze der Restaurants vor Ort! Für die Umsätze der Taxifahrer, der Bahn und lokalen Unterhaltungseinrichtungen wie Shows, Museen, Aufführungen und Zoo’s. Touristen sind wichtig!

Den normalen Menschen wird nicht direkt verboten zu verreisen. Es wird empfohlen, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. So richtig verboten ist es aber nicht.

Abhängigkeit vom Wohlwollen der Bundesregierung

Allerdings wird den Menschen die Grundlage zum Verreisen entzogen. Diese Grundlage ist für Privatleute wichtig, um endlich in den lang ersehnten Urlaub zu fahren. Eine Grundlage um Geld auszugeben. Es ist genau das Geld, welches normalerweise in Gastronomie und Hotels fließt. Es ist das Geld, was in dieser großen Branche wichtig ist, um die eigenen Geschäfte zu fördern und auch das Geld, welches Arbeitsplätze sichert. Es sind wiederum die Arbeitsplätze von Menschen, die einen Teil des Einkommens in den eigenen Urlaub stecken. Damit schließt sich der Kreis. Die Touristenbranche ist ein eigener Wirtschaftskreislauf in einem großen Kreislauf!

Doch den Gastronomen und den Hoteliers wurde verboten, Geld zu verdienen und das eigenen Unternehmen voran zu bringen. Ihnen wurde verboten, langfristig und eigenständig Arbeitsplätze zu sichern oder neu zu schaffen.

Während dem Lockdown sind Geschäftsreisen erlaubt

Der Lockdown für sämtliche Beherbergungsbetriebe verbietet nur die Aufnahme von Urlaubern. Wer auf Geschäftsreise ist, darf weiterhin in Hotels übernachten.

Damit kann unsere Bundesregierung sicher besser schlafen, denn Erwerbstätigkeit darf ja nicht behindert werden. Hotels haben nun die Möglichkeit, trotz des Beherbergungsverbots, den eigenen Betrieb aufrecht zu erhalten. Dass dies nur ein Alibi ist, zeigt sich, wenn wir uns die Situation genauer anschauen.

Offenbar traut man dem Coronavirus eine gewisse Intelligenz zu. Sollte ein Geschäftsreisender den Virus in sich tragen, aber keine Krankheitssymptome haben, weiß das Virus, dass es sich im „Geschäftshotel“ nicht verbreiten darf. Es bleibt schön im Reisenden drin. Erst im Dezember, wenn dieser Geschäftsreisende in den Urlaub fliegt, wird das Virus weiterhüpfen. Auf den nächsten Urlauber.

Dies war nur ein Seitenhieb nebenbei!

Auch Geschäftsreisen werden überflüssig

Was aber wichtiger ist: Auf Grund der Quarantänevorgaben, den Reiseinschränkungen und der Panikmache durch die Bundesregierung, sind die Unternehmen dazu übergegangen, Treffen und Schulungen online durchzuführen. Konferenzen finden als Videokonferenz statt, die öffentlichen Einrichtungen haben viel Geld für die Aufrüstung solcher Medien bekommen. Es sind Gelder in schwindelerregender Höhe entstanden. Wer soll das später bezahlen?

Die Unternehmen haben also nicht mehr den Bedarf, eine Dienstreise durchzuführen und zu genehmigen. Den Hotels nützt es also nur bedingt, dass dienstliche Reisen erlaubt sind.

Die Verpflegung ist für Geschäftsreisende unattraktiv geworden. Lieferservice? Es fehlt das klassische Flair des Restaurants. Die Gestaltung des Thailänders, des Mexikaners und die rustikale Einrichtung in der Schnitzelstube. Es fehlt einfach was.

In Deutschland steigt die Zahl der PCR-Tests und damit auch der positiven Testergebnisse. Diese sagen nämlich nichts darüber aus, ob ein Mensch mit positiven Ergebnis auch infektiös ist. Schon gar nicht reicht das Ergebnis aus, um eine Diagnose zu stellen. Wie auch ohne Krankheitssymptome und ohne Arzt?

Durch den Lockdown wurden wesentliche Verbote erlassen. Der kleine Rest der nicht verboten ist, wurde unattraktiv!

Welche Grundlage wird für den Lockdown kommuniziert?

Das Überleben der Reisebranche ist abhängig vom Wohlwollen unserer Regierung. Grund für die Geisterhotels und die Maßnahmen ist das Robert-Koch Institut (RKI), welches die Coronasituation als sehr gefährlich einschätzt.

Diese Einschätzung des RKI und des u.a. vom Virologen Prof. Drosten entwickelte PCR-Tests, werden als Grundlage für diese Existenzbedrohung kommuniziert. Nur ein kleiner Teil der Menschen, die ein positives Testergebnis des PCR-Tests haben, sind tatsächlich krank. Deswegen wird ja nie von Krankheitsfällen, sondern nur von positiv getesteten berichtet. Ein Test, der als Rechtfertigung für das Sterben einer ganzen Branche verantwortlich ist.

Lockdown und Verbote – ein Killer für die Reisewelt
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