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Mit dem Auto in der USA unterwegs – Verkehrsregeln in den USA

Autofahren und Verkehrsregeln in den USA: „Welcher Führerschein und wie ist das sonst so?“ Das ist sicher die erste Frage, wenn es an die konkrete Urlaubsplanung geht.

Für touristische Aufenthalte genügt der europäische Führerschein. Tatsächlich gibt es in der USA ein paar Besonderheiten bei den Verkehrsregeln, diese sind aber gar nicht schlecht.

Abbiegen und überholen – andere Verkehrsregeln in den USA

Auf der Autobahn (Highway, Freeway, Interstate) dürft Ihr links und rechts überholen. Das tun die Autofahrer dort auch fleißig. Einen grünen Pfeil fürs Rechtsabbiegen gibt es nicht. Grundsätzlich dürft Ihr an der roten Ampel rechts abbiegen. Natürlich mit Vorsicht! Wer das nicht weiß und wartet, verursacht hinter sich ein Konzert. Während unser grüner Pfeil signalisiert, dass wir bei Rot rechts abbiegen dürfen ist es in der USA genau anders herum. Abbiegen immer erlaubt, es sei denn, es steht als Verbot an der Ampel geschrieben: „No right turn on red„.

Im Gegensatz zu Deutschland befinden sich die Ampeln auf der anderen Straßenseite und sind dadurch auch in der vordersten Front gut zu erkennen.

Große Straßen, weite Straßen… alles ist größer

Eine weitere Besonderheit der Verkehrsregeln in den USA sind natürlich die gigantischen Größen und Weiten. Besonders in den Großstädten sind 7 Spuren (pro Richtung!) nicht ungewöhnlich. Dazu kommt, dass die mehrspurigen Straßen in mehreren Etagen übereinander laufen. Das ist in New York oder Los Angeles total beeindruckend. Natürlich dauern Straßenüberquerungen als Fußgänger etwas länger als bei uns. Auf Reisen durch Arizona seid Ihr stundenlang im Nirgendwo unterwegs, ab und zu ein Häuschen aber auf den Highways relativ viele Autos und ein guter Handyempfang. Irre! Das Gefühl von Freiheit.

Verkehrsregeln in den USA – Freeway und Toll Road

In den großen Städten Kaliforniens, z.B. in San Diego oder L.A. sind die Zufahrten zu den Freeway über Ampeln geregelt. In der Regel wird alle zwei Autos eine Rotphase eingelegt. Damit möchte man verhindern, dass in der Hauptverkehrszeit zu viele Autos gleichzeitig auf den vollen Freeway stürmen. Freeway ist wie unsere Autobahn, ohne Gebühren. Mautstellen sind „Toll Roads“ und stehen in manchen Regionen als Alternative zur Verfügung. Diese Straßen sind in der Regel nicht so stark befahren. „Toll by Plate“ heißt, dass die Nummernschilder der Autos erfasst werden (In manchen Bundesstaaten, wie bspw. in Florida, haben die Autos nur hinten ein Nummernschild. Der „Sun pass“ ist das elektronische Mautsystems in Florida. Wie auch bei den Mautrouten in Kalifornien könnt Ihr die Mautgebühren elektronisch über einen kleinen Kasten in der Frontscheibe erfassen lassen.

Der Vorteil liegt in der Geschwindigkeit: es ist nicht nötig anzuhalten und Kreditkarte bzw. Bargeld rauszukramen.

Mehr Personen im Auto, mehr Fahrspuren

In den Großstädten gibt es noch eine weitere Möglichkeit Zeit zu sparen: „Fast Lanes“ oder die Spuren für „Car Pool“ sind ganz links und dürfen von Autos befahren werden, in denen mindestens 2 Personen sitzen. Ein guter Anreiz Fahrgemeinschaften zu bilden, denn der Verkehr ist in den riesen Städten schon enorm. Dennoch rollt der Verkehr auf den überfüllten Straßen oft mehr als er steht. Erstaunlich. Sicher auch ein Verdienst der Verkehrsplanung, mit erstaunlicher Straßenarchitektur.

Das Limit an Autos ist hier scheinbar nicht erschöpfbar. Kann man als Tourist nur Staunen. Apropos Limit:

Ein grünes Schild mit dem Ortsnamen und der Unterschrift: „City Limits“ bedeutet nicht, dass das Geschwindigkeitslimit der Stadt einzuhalten ist. Also indirekt ja schon… aber es entspricht unserem Ortseingangsschild!

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